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Mineralstoffe = Mengenelemente + Spurenelemente Mineralstoffe sind lebenswichtige Nährstoffe, die dem Körper mit der Nahrung zugeführt werden müssen, da er sie nicht selbst produzieren kann. Es wird unterschieden zwischen Mengenelementen (kommen in größeren Mengen im Körper vor, mehr als 50 mg/kg Körpergewicht) und Spurenelementen (weniger als 50 mg/kg Körpergewicht). Zu den Mengenelementen zählen Calcium (früher Kalzium) (Ca) Chlor (Cl) Kalium (K) Magnesium (Mg) Natrium (Na) Phosphor (P) Schwefel (S)
Wichtig für die Nymphensittiche sind alle Mengenelemente, wobei jedoch den Kombinationen Natrium, Kalium und Chlor sowie Calcium und Phosphor besondere Bedeutung zukommt, da sie im Wechselspiel zueinander stehen. Calcium und Phosphor: für Knochenaufbau, gesunden Knochenbau und feste Eischalen Chlor: für Verdauungsvorgänge im Magen (Bestandteil der dort befindlichen Salzsäure) Natrium, Kalium, Chlor: wichtig für den Erhalt des elektrisch neutralen Milieus in Zellen und Körperflüssigkeiten und damit auch für das Flüssigkeitsvolumen im Blutkreislauf, regulieren den osmotischen Druck der Zellen (osmotischer Druck heißt: Stoffe von außerhalb der Zelle gelangen nur dann in das Innere, wenn innen eine geringere Konzentration des jeweiligen Stoffes vorliegt als außen) ACHTUNG: Natriumchlorid (= Kochsalz) kann bereits in kleinen Gaben giftig wirken und sollte NIE verabreicht werden! Schwefel: für Gefiederbildung, Gefiederneubildung, für Schnabel, Krallen, Zehen Magnesium: enthalten im Chlorophyll der Pflanzen, für Stoffwechsel und Knochenaufbau Zu den Spurenelementen gehören (fettgedruckte sind wichtig für die Nymphensittche):
Arsen Bor Chrom Eisen Fluor Jod (Iod) Kobalt Kupfer Lithium Mangan Molybdän Nickel Selen Silizium Vanadium Zink
Eisen (Fe): wichtig für den Sauerstofftransport durch das Hämoglobin (= rote Blutkörperchen) und für die Sauerstoffspeicherung im Muskel Iod (I): auch Jod genannt, wichtig für den Aufbau des Schilddrüsenhormons und damit für die Funktion der Schilddrüse Kobalt (Co): für die Vitamin-B12-Biosynthese im Darm, gilt als „Zentralatom“ im Vitamin B12 Kupfer (Cu): Bestandteil des Hämoglobins und einem Eiweiß, das als Enzym Sauerstoff zu Wasser oder H2O2 reduziert und als Kupferspeicher und -transportprotein fungiert; vorhanden im Blut sowie in den Organen Leber und Niere und auch dem Gefieder Mangan (Mn): zur Aktivierung von Enzymen, die für Kollagen- und Stützsubstanzenbildung (in Haut, Bindegewebe) zuständig sind Zink (Zn): für Fortpflanzung und Wachstum, regelt den Stoffwechsel, gegen Gefiederschäden wichtiger Hinweis: eine Überdosierung an Zink wie es z.B. durch das Abnagen von Zinknasen am Volierengitter kommt, führt zu Vergiftungserscheinungen!
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