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die richtige Blüte für eine Bachblütentherapie bei Nymphensittichen finden?

 Copyright: Phantomine

Wie finde ich die richtigen Bachblüten für meinen Nymphy?

 

Die richtige Blüte oder die richtige Mischung zu finden, ist bei der Anwendung der Bach-Blüten die eigentliche Kunst. Für Menschen gibt es Heilpraktiker, Bach-Blütentherapeuten und zahlreiche Fragebögen.

Und bei Tieren? Auch hier gibt es natürlich Heilpraktiker und Fragebögen, aber die Tiere kann man leider nicht fragen, wie sie sich fühlen. Es kommt hierbei also letztendlich immer auf eine gute Beobachtung an, und wer kennt sein Tier besser als der Halter selbst?

Folgender Weg zur richtigen Blüte hat sich bisher bestens bewährt:

  1. Festellen, der Vogel hat "irgend was".
  2. Den Vogel beobachten: Verhaltensweisen, Charakter, Eigenheiten.
    Oftmals hilft dabei z.B. ein Vergleich mit einem anderen Vogel anzustellen, sich mit jemandem zu unterhalten, der den Vogel auch kennt, oder sich mit anderen Vogelhaltern (gleicher Rasse) auszutauschen.
  3. Bei diesen Beobachtungen ist es auch hilfreich, sich die Erkenntnisse schriftlich zu notieren (so können auch Fortschritte während der Behandlung erkannt werden).
  4. Lesen der Beschreibungen zu den Blüten (siehe "38 Blüten" und "erprobte Blüten/Kombinationen"). Ein erster Anhaltspunkt dabei ist die Einordnung in die Gruppen, wobei es nicht ungewöhnlich ist, dass z.B. zur Unterstützung einer "Angst-Blüte" eine "Unsicherheits-Blüte" ergänzt werden muss. Es ist hierbei auch hilfreich, sich verschiedene Blüten-Beschreibungen aus Büchern oder von anderen HP's anzuschauen (siehe "weiterführende Literatur hier auf der Bachblüten-Startseite"), um die Blüte richtig zu verstehen und deuten zu können.
  5. Die Auswahl der verschiedenen Blüten einschränken. Beim ersten Lesen findet man meist alles irgendwie passend. Im Vergleich zu anderen Blüten, anderen Beschreibungen - und immer wieder an die Beobachtung des Vogels denken - kann man aber die Auswahl eingrenzen und verfeinern, bis man die wirklich passende/n Blüte hat. Eine Mischung sollte i.d.R. nicht mehr als 3 - 5 Blüten (eher 3) beinhalten. Eventuell muss man sich dann erst mal an die "vordringlichsten" Probleme halten, und andere auf eine spätere Behandlung verschieben.
  6. Herstellung eine Einnahmeflasche mit der ausgewählten Mischung (siehe "Anwendung") und Verabreichung über mehrere Tage bis ca. 2 Wochen. I.d.R. stellt sich nach spätestens einer Woche eine Veränderung ein - das Tier sollte also weiter beobachtet werden, wie es auf die Mischung reagiert. Ist nach ca. einer Woche keine Reaktion feststellbar, sollte die Mischung abgesetzt und überprüft werden.
  7. Die Behandlung ist beendet, wenn sich die Krankheit bzw. der negative Zustand des Vogels gelöst hat. Eine weitere Verabreichung der Bach-Blüten ist dann nicht mehr notwendig und erzielt auch i.d.R. keine weiteren Veränderungen. Es kann jedoch sein, dass nun eine andere Problemsituation zutage tritt (z.B. die Angst ist überwunden, aber nun kann man feststellen, dass der Vogel gegen bestimmte Dinge überempfindlich reagiert), die dann von neuem behandelt werden können.

 

 
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