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Brut und Zucht
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Definitionen: (die Links führen zu den jeweiligen Erklärungen der freien Enzyklopädie Wikipedia) Allel | | | | Eine durch Mutation entstandene Variante des gleichen Gens. Es gibt in der gesamten weltweiten Population der Nymphensittiche viele hundert verschiedenen Allele eines Gens aber jeder einzelne Nymphie hat an einem Genort höchstens zwei verschiedene - nämlich die von den Elternvögel geerbten: eines von der Henne und eines vom Hahn. Befinden sich auf beiden Genorten dieselben Allele, so ist der Vogel für dieses Allel homozygot, unterscheiden sich die beiden Allele, dann ist er für dieses Allel heterozygot. Dominante Erbgänge: Allele stellen sich im heterozygoten Zustand dar. Rezessive Erbgänge: Allele stellen sich nur im homozygoten Zustand dar. | | | | | Chromosomen | (aus dem griechischem: chroma = Farbe, soma = Körper | | | sind stäbchen- oder hakenförmige Gebilde, die in jedem Zellkern (bei höher entwickelten Pflanzen /Tieren immer doppelt als Chromosomenpaar) vorkommen. Sie sind Träger des Erbgutes bzw. der genetischen Information, die in der DNS/ DNA festgelegt ist und bilden damit die Grundlage der Vererbung. Jedes Lebewesen hat zwei Geschlechtschromosomen, die in ihrer Zusammensetzung darüber entscheiden, ob es weiblich oder männlich ist (siehe "geschlechtsgebundene Vererbung") und seiner Art entsprechende Anzahl von Chromosomen; | | | | | crossing over | | | | "Chromosomenstrang-Überkreuzung", auch kurz "Crossover" genannt: entdeckt von Thomas Hunt Morgan 1933 bei seinen Experimenten mit Fruchtfliegen: bestimmte Merkmale sind gemeinsam auf einem Chromosom vorhanden und werden auch nur gemeinsam als gekoppelte Gene in eine Keimzelle weitergegeben. | | | | | dominant | (aus dem lateinischen: dominare = herrschen) | | | Fähigkeit eines Allels, sich im heterozygoten Zustand darzustellen > die dominanten (= vorherrschenden) Erbanlagen überdecken die rezessiven im Gegensatz dazu > rezessiv | | | | | Gen | | | | damit wird im Allgemeinen ein Abschnitt der DNA bezeichnet. Gen = Erbanlage, Erbfaktor Gene werden von den Elternvögel an ihre Jungen weitergegeben, sie bestimmen das Geschlecht, das Aussehen und überhaupt das Wesen. Das Wissen um die Anordnung der Farbgene ermöglicht dem Züchter, selektiv auszusuchen um durch bestimmte Verpaarungen bestimmte Farbschläge zu erhalten. | | | | | Genotyp | | | | die Summe aller Erbanlagen, die von den Eltern weitergegeben wurden (sichtbare und nicht sichtbare) = Erbbild z. B. ein Schecke, der ein Lutino Gen unsichtbar trägt, ist ein Schecke spalterbig in Lutinogenotyp. im Gegensatz dazu > Phänotyp | | | | | Männchen | | | | Hahn oder 1,0 (bei Vögeln immer XX-Chromosomenpaarung !) | | | | | Mutationen | | | | sichtbare, meist zufällige, anormale Änderungen in den Genen, die z. B. zu anderen Farben führen als in der Wildform. Zusätzlich zu den original wildfarbenen Nymphen gibt es 7 Mutationen: Zimt, Lutino, Geperlt, Schecke, Silber, Weißkopf und Gelbwange. Somit gibt es insgesamt 128 „Farbmöglichkeiten“ von denen aber nur 56 Varianten mit teilweise minimalen Unterschieden für uns sichtbar sind (die restlichen 72 sind zwar optisch nicht sichtbar aber dennoch vorhanden). Bekannte Beispiele von doppelten, also kombinierten, Mutationen: Perlschecken, Lutino-Geperlt, Zimt-Geperlt, Zimt-Schecken. | | | | | Phänotyp | | | | die Summe aller sichtbaren Erbanlagen (wie z. B eine bestimmte Farbe), = Erscheinungsbild (visuell) im Gegensatz dazu > Genotyp z. B. ist ein „Lutino spalt Weißkopf Genotyp“ ein „Lutino Phenotyp“, weil die Weißkopf-Erbigkeit nicht sichtbar ist. | | | | | spalterbig | (aus dem griechischen: heteros = anders beschaffen, zygote = befruchtete Eizelle) | | | heterozygot, mischerbig die Erbanlagen sind "gemischt", d. h. ungleich, und werden auf den Nachwuchs nach dem Mendel'schen Erbgesetz weitergegeben. ist eine Bezeichnung, die benutzt wird, wenn ein Vogel ein rezessives bzw. ein geschlechtsgebundenes Gen einer Mutation trägt, aber diese Farbe nicht visuell erscheint. | | | | | rezessiv | (aus dem lateinischen: recedere = zurückweichen) | | | Fähigkeit eines Allels, sich nur im homozygoten Zustand darzustellen >> die rezessiven (zurückweichenden) Erbanlagen werden von den dominanten überdeckt; beschreibt eine gegenüber der dominanten Gen-Struktur (z.B. wildfarben) zurückbleibende, aber vorhandene Gen-Struktur (z.B. Weißkopf) > im Gegensatz dazu > dominant | | | | | Weibchen | | | | Henne oder 0,1 (bei Vögeln immer XY-Chromosomenpaar!) |
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