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Elvis ( * 1984) Tina erzählt über Elvis: "19.08.2003, das war der Tag, an dem wir Elvis zum ersten Mal sahen... Zusammengeführt haben uns sehr traurige Umstände, denn 2 Wochen zuvor ist unser kleiner Vasco durch ein offenes Fenster in die Freiheit geflüchtet. Aufgrund unserer Suche nach dem Ausreißer wurde mir eine Adresse genannt, wo ein Nymphensittich zugeflogen sei. Ich habe mich also gleich zu dem mir genannten Campingplatz begeben, in der Hoffnung, dort meinen Vasco wiederzusehen. Ein Ehepaar nahm mich in Empfang und zeigte mir einen kleinen Käfig, in dem 2 Nymphensittiche saßen, einer davon war er. Das Ehepaar sagte mir, dass sie „Elvis“ (er wurde so genannt, da er damals eine sehr lange, gekringelte Haube hatte) nicht behalten wollen. Ich habe mich dann angeboten, ihn aufzunehmen und zu versuchen, den Eigentümer ausfindig zu machen, da ich gesehen habe, dass Elvis einen geschlossenen Ring trägt. Gesagt, getan: Elvis ins Auto gepackt und nach Hause gefahren. Meine beiden anderen Nymphies haben ihn sofort mit einem lauten Geschrei begrüßt und ihn nach einigen Tagen räumlicher Trennung sofort in ihrer Mitte aufgenommen. Leider konnte ich – auch mit Jana's Unterstützung – den Züchter nicht mehr ausfindig machen und auf geschaltete Annoncen hat sich auch keiner gemeldet. So haben wir uns entschieden, dass Elvis seinen wohlverdienten Lebensabend bei uns verbringen darf. Über sein Vorleben kann ich leider nicht viel sagen, aber ich befürchte, dass er alleine irgendwo gehaust hat. Er ist weder vogel- noch menschenbezogen und faucht erst mal alles an, was ihm zu nahe kommt. Auch ist er sehr schreckhaft und übervorsichtig, wenn es um neue Dinge in seiner Umgebung geht. Wie sich herausgestellt hat, steht Elvis auf alles, was grün und essbar ist. Löwenzahn zählt er hier zu seiner Leibspeise. Sobald ich mit dem Löwenzahn in die Nähe des Käfigs komme, wirft er seine Prinzipien (uns fauchend zu begegnen) über Bord und reißt mir die Blätter förmlich aus der Hand. So schnell kann man gar nicht schauen, wie nach Sekunden nur noch ein kleiner Stängel eines Löwenzahnblattes im Käfig hängt... Ein bisschen nagt der Zahn der Zeit an ihm, aber welcher Opa nimmt in dem Alter noch an einem Marathonlauf teil!? Die größten Sorgen machten wir uns im Rahmen unseres Umzuges im April 2005. Wird er die lange Autofahrt überstehen? Aber ich habe mir umsonst Sorgen gemacht: Putzmunter saß er im Käfig auf seiner Stange und hat mir mit den beiden anderen Schnuffels im Chor 3 Stunden die Ohren voll gesungen... Er liebt es, aus dem Fenster zu schauen und den anderen Tieren in der freien Wildbahn zuzusehen und jeden Vogel in der Nähe mit einem Lauten Schrei herzlich Willkommen zu heißen. Elvis, wir haben Dich genauso ins Herz geschlossen wie unsere beiden anderen Nymphies und wir wissen, dass Du uns im tiefsten Herzen genauso magst auch wenn Du – womöglich wegen früheren Erfahrungen – uns dies nicht so zeigen kannst oder willst! Wir hoffen, dass wir Dir einen schönen und artgerechten Lebensabend bieten können und Du unser Leben noch sehr lange mit Deinen morgendlichen Weckrufen bereicherst!" 
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