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Hasuna ( * 1989) von Mary Mary erzählt über Hasuna: "Im Jahr 87 haben meine Eltern und ich (ich damals auch erst 10 Jahre alt), entfernte (wirklich weit entfernte) Bekannte meiner Eltern besucht. Diese haben Nymphis gezüchtet, ich denke aber heute nicht ordnungsgemäß. In jedem Fall ohne Herz. Es sah dort verheerend aus. Hasuna saß ganz hinten in der Ecke mit andren Babynymphis und wirkte ziemlich schwach. Wie ein kleines Dinobaby hat sie ausgesehen, einfach noch nicht komplett fertig. Ich habe dann die ganze Zeit meine Eltern genervt, was denn vor allem mit diesem kleinen etwas ist. Die Antwort dieser Leute war unvorstellbar hart, und ich habe sie bis heute nicht vergessen:"die is nix für die Zucht, bringt nix ein. Ihnen ist es egal, ob sie an die Wand geklatscht wird, verhungert oder ersäuft." Ich war trotz meiner kindlichen Naivität geschockt. Ich habe gebettelt und geweint bis sie mir erlaubt haben, das kleine Plüschding mitzunehmen. Meine Eltern hatten zwar schon mal Nymphis aber zu dem Zeitpunkt lebte ein Welli dessen Partnerin kürzlich verstorben war bei uns. Er hieß Elvis. Wir sind mit dem kleinen Etwas zum Tierarzt und der hat ihr nicht viel Chancen eingeräumt, sie war halt so jung und klein und vor allem vernachlässigt und schwach. Er glaubte damals das diese Leute die Eltern nicht hingelassen haben, und es wohl auch mit dem zufüttern nicht so genau genommen haben. Jedenfalls hat er mir dann alles erklärt, mir viel Wärme und vor allem Liebe empfohlen. Aber er meinte auch viel Chancen hat das kleine etwas nicht. Das hat mich natürlich angespornt. Nachdem ich damals ein gebrochenes Bein hatte, war die beste Gelegenheit viel zu Hause zu sein. Und was habe ich mich gekümmert um mein kleines Baby. Rumgetragen, gefüttert, gewogen und eben den ganzen Tag mit ihr verbracht. Schön war auch vor allem dass Elvis der Welli ebenso einen Narren an ihr gefressen hatte, und sie beturtelt hat wo es ging. So wurde Hasuna stärker und hat Ihre restliche Kinderzeit in Liebe und Geborgenheit verbracht. Ständig wollte sie bei mir rumsitzen und so saß Elvis auf der einen, und sie auf der andren Schulter wenn ich meine Hausaufgaben gemacht habe. Ca. ein halbes Jahr später ist Elvis dann gestorben und Hasuna hat begonnen zu trauern. Sie flötete nicht mehr so schön. Und mir wurde langsam klar dass ich ihr trotz aller liebe nicht den Partner ersetzen kann. So haben wir Gizmo, ein schöner gescheckter Nymphihahn (siehe Bild) geholt. Und super die 2 haben sich verliebt. Ich war ja so froh, denn nachdem sie dann auch Eilis (die wir natürlich ausgetauscht haben) gelegt hatte war ich mir endlich ganz sicher dass sie ein Mädl ist. Manchmal hat sie sich nämlich nicht so benommen. Man sagte mir nämlich dass nur die Hähne schön singen, aber Hasuna hatte so einige Melodien drauf u.a. den Radetzkymarsch:)) Meine kleine gelbe Freundin und Gizmo haben mich so durch meine gesamte Kindheit und Jugend getragen. Sie waren immer da, wirklich immer und sind schließlich, als ich 21 wurde mit mir ausgezogen. Ich hätte es einfach nicht ertragen, und sie übrigens auch nicht. Denn trotz glücklicher Verpaarung mit Gizmo, hat sie (und letztlich auch Gizmo) immer meine Nähe gesucht. Die erste Zeit war einfach nur schön, bis ich dann aus beruflichen Gründen sehr viel weg musste. In dieser Zeit hab ich mich entschlossen, die beiden zurück zu meinen Eltern zu geben. Ich wusste dort haben sie es gut, es ist nicht weit und sie sind nicht so viel allein. Es hat mir das Herz gebrochen, aber in dieser Zeit war es wirklich das beste. So lebten meine Eltern dann mit Hasuna und Gizmo, sowie einem flugunfähigen Welli Namens Jago und einem Hund namens Filou. Der Hund hat die 3 zu gerne auf seinem Rücken herumgetragen. Natürlich unter Aufsicht aber immer sehr zärtlich lieb und ruhig. Es waren 3 sehr schöne Jahre. 3 Jahre weil meine Mama dann sehr krank wurde, ich habe sie fast ein ganzes Jahr gepflegt bis sie eines Nachts gestorben ist. Kurz darauf hat Filou irgendwo auf der Wiese Rattengift aufgeschnappt und ist auch gestorben. Kurz darauf ist Jago an Altersschwäche friedlich eingeschlafen. Irgendwie sind zu dieser Zeit sehr viele Lieben gegangen. So auch Gizmo. Er ist verunfallt und Hasuna war ganz tief in sich gekehrt, ist mir aber wie eh und je nicht von der Seite gewichen. Unsere Familie hat sich dann noch weiter dezemiert. Ich habe sie dann auch wieder zu mir geholt, denn mein Papa wanderte in seinem Alter nach all diesen Schicksalsschlägen in die Staaten aus um meine Großeltern zu pflegen. Die zwischenzeitlich auch gestorben sind. Tja und zurückblieben Hasuna und ich. Wir sind dann auch für ca. 3 Monate für uns geblieben, in dieser Zeit war ich nur zu Hause mit Ihr. Hatte mich aber schon bei unserem Tierheim gemeldet. Ich war für sie trotzallem auf der Suche nach einem Partner. Er sollte halt schon älter sein, meine Maus kann inzwischen nicht mehr richtig fliegen und ist nicht mehr immer ganz so fix unterwegs. Trotzdem ist sie ganz munter und vor allem gesund (wieder). Im Dezember 04 rief das Tierheim dann an, dass sie einen älteren Nymphiehahn bekommen hätten. Welcher wohl viel mitgemacht hat. Irgendein "netter" Mensch muss ihm wohl sehr weh getan haben, ein Zeh wurde ihm wohl auch abgezwickt. Ich also nix wie hin, und hab mich sofort in den s üßen Geier verliebt. Er war zu diesem Zeitpunkt auch schon 15 Jahre alt und ich habe ihn auf den Namen Aladin getauft. Kaum zu Hause wollte ich ihn erst in ein extra Haus geben, hatte aber die Rechnung nicht mit Hasuna gemacht. Die hat sich seiner sofort angenommen, und ist richtig aufgeblüht. Er dann zu meiner Freude auch. So waren die beiden vom ersten Moment an ein Herz und eine Seele. Trotz Ihres Alters und der langen Partnerschaft mit Gizmo hat sie sich nochmal verliebt. Und mit viel Geduld wurde Aladin zumindest was mich angeht, sehr zutraulich. Wenn Hasuna bei mir sitzt, kommt er auch an und will krauli. Dann bekam Hasuna im letzten Jahr einen Legevorfall, sie wurde ganz schwach und ich hatte so Angst das ich sie jetzt auch noch verliere. Es hört sich blöd an, aber sie ist alles was ich noch an Familie habe. Mit guter Pflege wurde sie aber wieder gesund und ich bin soo dankbar dafür das sie so voller Lebensfreude ist. Per Zufall nahm ich noch ein Abgabepärchen auf: so sitzen jetzt 2 s üße Pärchen bei mir die sich ihrer Partnerwahl völlig einig sind. Und auch vom ersten Tag eine Voli teilen wollten. Ich habe ihre ntscheidung akzeptiert und es ist sehr schön zu sehen wie die 4 jetzt alles gemeinsam und trotzdem als Paare machen. Für mich bedeuten meine Nymphiefreunde wirklich Familie und ich freue mich über jeden Tag, an denen es Ihnen gut geht. Natürlich bin ich bei Hasuna wegen des Alters besonders aufmerksam. Und beobachte sie immer ob alles okay ist. Ich wünsche Ihr noch viele gesunde Jahre. Und habe eine wahnsinnige Angst davor wie ich reagiere wenn sie mal einschläft. Bis dahin werde ich meiner Süßen und den andren Piepern aber noch in jedem Fall ein schönes ausgefülltes, täglich ganztägig habenden Freiflug genießendes Haubenpiepser Leben - voller Liebe schenken. " | (Fotos zur Vergrößerung anklicken!) |
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