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Home - Spass & Spiel

Wettbewerb Geschichten (01.08. - 30.09.2001)

alle Teilnehmer und Plätze 1 - 3

 

 

 

1/ 01.12.2001 Fantasyfan
Mit einer Amsel fing alles an! >> gevotet auf PLATZ 2

 

 

Es war an einem Samstag Nachmittag, als ich mit einem Buch in der Hand im Computerzimmer saß, im Hintergrund dudelte irgendeine CD und ich freute mich, da es so ein schöner ruhiger Tag war. Plötzlich wurde meine wohlverdiente Ruhe durch ein Gekreisch auf der Straße gestört. Ich ging zum Fenster, um den Grund für diesen Lärm ausfindig zu machen. Da sah ich doch etwas Graues das sich selbstmörderisch quer über die Straße bewegte, knapp vorm Auto vorbei und dann zitternd im Rinnstein sitzen blieb. Da ich im ersten Stock meines Hauses war, stürmte ich die Treppen runter um Schlimmeres zu verhindern. Dachte ich doch, es wäre irgend ein Vogel, der durch dieses Auto verletzt worden war. Als ich dann das Häufchen Elend da unten vor mir hatte, sah ich erst mal, dass es ein aus dem Nest gefallener Jungvogel war! So viel konnte ich noch erkennen, dann aber verließen sie mich. Keine Ahnung um was es sich handeln könnte. Verletzt und fix und fertig saß er da vor mir. Was tun sprach Zeus?? Hatte ich doch von Vögeln soviel Ahnung, wie die Kuh vom neuen Tor; also gar keine. Ich griff mir also dieses kleine Würmchen und stiefelte damit zu meiner Freundin. Nun muß ich zur Erklärung noch sagen, dass meine Freundin eine Zoohandlung hat! Die allerdings längst geschlossen war. Samstag um 17.30 Uhr ja kein Wunder! Dort angekommen klingelte ich Sturm. Sie war auch zu Hause, wußte aber auch nicht genau, was es sein könnte. Tippte aber auf eine junge Amsel. Nur eines wußte sie, dass sie ihn nicht behalten konnte, wegen der Hygieneauflagen! Allerdings konnte sie mir erst mal mit einem Käfig aushelfen und Futter gab sie mir auch mit. Mit dem Tipp, den Käfig so aufzustellen, dass die Alttiere das Junge vielleicht finden und dann weiter füttern! Also trabte ich mit Käfig, Vogel, Trockenfutter und Mehlwürmern (Igitt) bewaffnet zurück. Dort versorgte ich dann erst mal die Wunden des Piepsers, denn er hatte sich am Flügel und am Kopf verletzt, wovon er nun alles andere als begeistert war (von der Verletzung ebenso wie von meiner Pflege!). Nun hieß es zu den Mehlwürmern noch andere Leckerbissen suchen, so was wie Fliegen, Regenwürmer, Asseln, Käfer und das Schlimmste kommt zum Schluß, SPINNEN. Ich habe schon wieder ne Gänsehaut, wenn ich nur dran denke!! Ich, die schon bei der winzigsten Spinne nen Schreikrampf bekam, sollte diese Ungeheuer fangen und noch dazu lebend verfüttern!!!!!! Ich konnte nur zu dem Zeitpunkt hoffen und beten, dass sich die Eltern einfanden und weiter fütterten! Nun hatte ich eine „blendende“ Idee, Da ich vorm Haus Knöterich habe der die Fenster fast zuwuchert, ging ich zum ersten Stock und hängte den Käfig samt Vogel in das Grünzeug und wartete, dass sich auf das hungrige Getschilpe des Winzlings die Eltern einfinden sollten und ihn weiter fütterten! Und um da nicht zu stören verzog ich mich! So weit so gut, war ja alles ziemlich gut überlegt, oder?
Nach 2 Stunden dachte ich, schau doch mal was der Kleine macht. Vielleicht hat sich alles gefunden! Ich komme hoch und horche. Absolute Ruhe! AHA, also kann er keinen Hunger mehr haben, denke ich. Schleiche zum Fenster und gucke vorsichtig raus! Ja aber, was ist denn nun los, WOOOOOOOO ist denn der Käfig?! Das gibt es doch nicht, hier hatte ich ihn befestigt, die Leine ist noch da, was fehlt ist Vogel samt Käfig! Also, wieder runterrasen, dabei am eigenen Verstand zweifeln und rausstürmen! Da liegt unter dem Fenster der auseinandergefallene Käfig, ohne Vogel! WO ist der? Nach einigem Suche finde ich den Bruchpiloten beim Nachbarn in der Eingangstür! So ein armes Würstchen, an einem Tag erst aus dem Nest zu fallen, dann knapp einem Auto entkommen und zuletzt als Quax der Bruchpilot samt Käfig den Abflug zu machen! Die Eltern hatten sich auch nicht hören lassen. Also, was blieb mir übrig als alles wieder einzusammeln und nach oben zu tragen. Nun hatte ich außer ner Horde Katzen eben noch nen (noch nicht) ausgewachsenen Vogel und der wollte versorgt werden. Nach Anfangsschwierigkeiten, wo jeder von uns beiden anderer Meinung darüber war, was und wie man futtert, ging es ganz gut! Schnabelersatz war zum Beginn eine Pinzette und später meine Finger. Und was ich so mit der Zeit auch machte, war natürlich auch Spinnen fangen und verfüttern. Aber mit welch Theater verbunden! Da wurde erst ein Einweckglas genommen. Je größer desto besser! Dann ein Zweig und der gesamte Mut den ich so zur Verfügung hatte und los ging die „Raubtierjagd“! Hatte ich dann so ein Monster gefangen, ging es auf dem schnellsten Wege zurück zum Amselchen, der schon wartete! Denn Spinnen waren sein Leib und Magengericht! Nun kam es aber vor, dass die Spinne anderer Meinung war und sich wieder auf den Weg in Richtung Freiheit machte! Woraufhin ich immer fast nen Herzstillstand und einen Schreikrampf bekam. Amselchen unterstützte mich tatkräftig mit Hungergeschrei bei meinen Anstrengungen. Stellt euch doch mal ein hysterisch kreischendes Weib vor, das ein Einweckglas samt Spinne so weit wie möglich vom Körper weghielt und im Eilzugtempo auf einen Käfig zustob. Dann habt ihr einen guten Eindruck von mir in der Situation! Allerdings hatte die Amsel schnell begriffen, wenn ich das Glas nahm, gab’s die Lieblingsspeise. Dann war sie Feuer und Flamme und ging im Käfig immer in die Ecke, die mir am nächsten war, reckte den Hals um mich ja nicht aus den Augen zu verlieren und schrie wie dumm, wenn es denn doch mal passierte!
So wurde aus meinem Amselchen mit der Zeit eine wunderschöne ausgewachsene Amsel. Sie wurde mit der Zeit, der Pol um das sich alles drehte. Alle wickelte dieses kleine Biest um den Finger. Nun waren aber da, außer der Amsel, auch noch eine ganze Reihe Katzen, die zum Haus gehörten. Und da hatte ich manchmal so den Eindruck, das sie das Treiben aus einem ganz anderem Gesichtspunkt beobachteten. Ich konnte mich manchmal des Eindrucks nicht erwähren, sie glaubten ich würde da für sie eine besondere Spezialität heranziehen. Nun passte ich ja im allgemeinen auf wie ein Schießhund, dass keine der Parteien der anderen zu nahe kam! Aber da ich den Vogel ja nicht immer im Haus halten wollte, musste er notgedrungener Maßen auf den Hof, natürlich samt Käfig. Und dort waren dann alle vereint, denn meine Katzen ließen sich nicht einsperren. Nun konnte ich mich aber auch nicht den ganzen Tag dazusetzen. Immer öfter beobachtete ich meine Biene, wie sie auf dem Käfig lag. Langsam gewöhnte ich mich an den Anblick, da sie ja auch nicht durchs Gitter kam und der Vogel sich ruhig verhielt. Mit der Zeit konnte ich sogar beobachten, wie Biene so lang wie sie war auf dem Käfig lag und die Amsel auf der obersten Stange saß und immer am Bauchfell der Katze zupfte. Die wiederum schnurrte was da Zeug hielt. Kam allerdings eine von den andern auch nur auf 3 Meter an den Käfig ran, zeterte die Amsel was das Zeug hielt! So ging es eine ganze Zeit, bis ich eines Tages durch ein Gezeter aufmerksam wurde. Amseln haben eine unverkennbare Art ihren Zorn oder Unmut zu verkünden! Ich machte mich also schnurstracks auf, um zu sehen was denn da nun los war. Mach die Wohnzimmertür auf und sehe im letzten Moment, bevor ich den Fuß aufsetze, das was auf mich zutrippelt! Ich dachte ich seh nicht richtig, kommt meine Amsel mit einem dermaßen empörten Schimpfen ins Wohnzimmer gestürmt, dass man direkt ein schlechtes Gewissen bekam! Am erstaunlichsten war für mich in dem Moment, dass sie nicht in das Gebüsch am Haus flüchtete, sondern durch einen Vorbau und einen Flur auf das Wohnzimmer zu. Das war der Weg den wir immer mit Käfig und Vogel gingen. Denn über Nacht schlief sie im Haus. Wie sich rausstellte, hatte meine Mutter irgendwelches Viehzeug gefangen und der Amsel gegeben, danach aber vergessen den Käfig wieder zu schließen! Nun muss ich erwähnen das meine Mutter nicht mehr die Jüngste ist. Heute ist sie 86, und das mit der Amsel war 98. Auch meine Katzen waren ja so was von begeistert, da sah man schon regelrecht den Speichel tropfen in Erwartung des Leckerbissens! Vor allem meine Einäugige war darauf erpicht, den Vogel in die sprichwörtlichen Krallen zu bekommen! Für mich stand fest, wenn es auch noch etwas dauern würde, aber eines absehbaren Tages würde ich die Amsel in die Freiheit entlassen! Das konnte doch auf die Dauer nicht gut gehen. Nur meine Mutter war da ganz anderer Meinung. Die hing an ihrem Amselchen und wollte sie am liebsten behalten. Aber weiter im Text. Nach einigen Tagen war wieder erst ein Riesengeschrei, dann Stille. Diesmal war ich im ersten Stockwerk und schaute erst mal aus dem Flur-Fenster, um zu sehen, was denn diesmal wieder Phase war. Was ich sah, konnte ich eigentlich erst mal gar nicht glauben. Der Käfig war offen und drinnen saß meine Lisa, das einäugige Monster! Mutter hatte wieder mal vergessen den Käfig nach Gabe von Leckereien zu schließen. Ich runter und dachte, na das war’s ja. Schauen wir mal was vom Vogel noch übrig ist. Katze mit Geschimpfe aus dem Käfig geholt und gesucht. Aber außer ein paar Schwanzfedern fand ich nichts. Allerdings auch kein Blut. Also hatte sie den Vogel entweder nicht bekommen oder er war blutlos. Wobei letzteres mehr als unwahrscheinlich war! Nun suchte ich mit Hilfe meines Sohnes und meiner Freundin nach der Amsel! Nach ein paar Stunden gaben wir auf, obwohl wir immer mal wieder sein Gezeter hörten, konnten wir ihn nicht finden! Ich ging nach oben in mein Wohnzimmer und setzte mich erschöpft und traurig in den Sessel. Nachdem ich da so eine Weile gesessen hatte, sah ich eine Bewegung unterm Schrank. Neugierig robbte ich bäuchlings auf den Schrank zu. Wie ich schon fast mit der Nase drunter bin, kommt meine Amsel auf mich zugeschossen, so nach dem Motto, wo warst DU denn solange, ich habe HUNGER zeterte sie mir die Ohren voll! Fragt mich bitte nicht wie sie nun dahin kam! Ihr fehlte nichts, aber auch wirklich gar nichts, nur Hunger hatte sie, was sie mir auch mit der Kreischerei klarmachte! Wer nun froher war den andern zu sehen, war erst mal nicht zu erkennen. Aber mir war klar, so konnte es nicht mehr lange weitergehen. Meine Mutter würde immer wieder vergessen den Käfig zuzumachen. Also bereitete ich mich seelisch und moralisch drauf vor, dass es eines Tages so kommen würde, wie es auch kam. Amselchen war wieder weg. Wir hatten Besuch und als wir nach ihr sehen wollten, war sie weg. Wir setzten uns also zum Kaffeetrinken auf den Hof und sprachen vom Amselchen und was man alles so erlebt hatte mit ihr. Meine Freundin Brigitte sagte dann irgendwann, sag mal was ist denn mit Deiner Katze los. Mein Bienchen saß bei uns im Birnbaum, und unter dem Baum war der Rest meiner Bande versammelt. Allerdings, jedes Mal wenn eine von denen unten den Versuch machte auf den Baum zu klettern, fuhr meine Biene wie eine Furie auf die Mutige zu und trieb sie wieder runter.
Durch das dichte Blätterkleid des Baumes konnten wir nicht sehen was das sollte. Ich stand also auf und guckte, was Bienchen da trieb. Dann rief ich meine Freunde und Familie, die sie sich das auch ansehen sollten, zu mir. Wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, ich hätte so was nie für möglich gehalten! Da saß meine Amsel und daneben meine Katze, welche die andern nicht auf den Baum ließ! Zurück kam sie allerdings nicht mehr, mein Amselchen. Nach mehr als einer Stunde flog sie auf die Dachrinne und unterhielt sich von dort mit mir, das heißt ich flötete wie ein Pirol und die Amsel versuchte es nachzumachen. Dann flog sie eine Runde ums Haus und war weg. Aber nicht auf Nimmerwiedersehen, sie kommt heute noch. Weckt mich Morgens mit Riesengeschrei, erzählt mir was, holt sich ein paar Mehlwürmer ab und verschwindet bis zum nächsten Morgen! Meine Mutter war darüber so traurig, dass wir nun suchten, für sie irgendeinen Ersatz zu finden. Eines Tages war dann da diese Nymphe, die wie ein Sonnenstrahl in der Silberpappel saß. Ich hoffte sie bliebe noch ne Weile sitzen, rief meine Freundin an, um zu fragen wie man denn nun diese Nymphe davon überzeugen könne, doch in den noch vorhandenen Käfig zu klettern! Nachdem sie mich mit einem Arm voll Kolbenhirse und zwei Volieren mit Nymphen versorgt hatte, packte ich die Hirse in den leeren Käfig und stellte ihn auf die andern Volieren. Nach bangen Stunden des Wartens und immer wieder durchdringendem Rufen der andern Nymphen kletterte sie dann auch in den Käfig und setzte so den Grundstock für meine heute vorhandene Vogelschar. Sie hatte böse Verletzungen am Kopf, im Bereich der Wangenflecke und überm Schnabel. Auch war sie arg hungrig, musste also schon länger unterwegs gewesen sein! Die Volieren samt Inhalt gingen zurück an Irene und die Nymphe blieb bei mir. So war das also mit der Amsel, mit der alles begann!
Copyright: Fantasyfan *gg* Ist also eine selbst erlebte und eigenhändig aufgeschriebene Geschichte.

 

2/ 10.12.2001 TinaSTE
Es begann mit Kanarien und endete mit grosser Liebe und Nymphies!

 

 

 

Dann will ich doch auch mal meine Geschichte erzählen - ich glaube, es ist die wichtigste "Geschichte" meines Lebens und hat noch damit mit Nymphies zu tun!

Also los :

Es begann damit, das ich eines Tages auf die Idee kam, das in meiner doch recht tierlosen Wohnung ( nur Hund und Katze ) noch was tierisches fehlte und so stöberte ich im nächsten Zoogeschäft ein wenig, was mir denn da so gefallen könnte.

Da Tiere immer mein grosses Hobby waren und auch gerade Vögel eigentlich immer zu meinem "Bestand" gehörten, entschied ich mich kurz entschlossen zu einem Pärchen Kanarienvögel.

Voliere und Federbällchen waren schnell gekauft und ich trug stolz meinen "Fang" heim. Trotz Büchern und einigen eigenen Erfahrungen traten dann doch auch nach ein paar Tagen Fragen auf und so zog ich das Internet zu Rate. Mir schwebte noch eine Vergesellschaftung mit Diamanttäubchen vor, aber würde das gehen, passten diese beiden Arten zusammen? Nun - es gibt ja Foren im Net und irgendwo würde ich auch bestimmt Antworten finden.

Was folgte war ein Stöbern über viele, viele Seiten bis hin zu einem Forum, was dann auch noch einen Bereich extra für Tauben hatte. Prima, sagte ich mir, "hier werden sie geholfen" und ich schrieb mein erstes Posting. Wow - und ich war ganz happy, als ich auch schon bald eine Antwort erhielt - von einem CharlySPI - aus diese Antwort wurde der längste Off-Topic Beitrag, in diesem Forenbereich und was folgte, waren noch viele, lange Nächte, indenen wir redeten - über uns, über Tiere und nicht zuletzt über Nymphensittiche, die Charly züchtete.

Dann kam der Mai und mein Geburtstag - es würde ein grosser Tag werden, denn Charly würde kommen und mit ihm kam Mikey, mein erster Nymphie, ein bei Charly geschlüpftes Baby, das nun bei mir einziehen sollte.

Was ist aus all dem geworden? Die meisten kennen den Ausgang der Geschichte ja schon : Heute leben Charly und ich zusammen, denn ich hatte neben meiner Liebe zu Nymphen auch meine Liebe zu Charly entdeckt - und mit uns 18 Nymphies sowie noch etliche andere Vögel und Tiere!

 

3/ 14.12.2001 Moondancer
Einzelvogel ade...

 

 

Vor 10 Jahren im Herbst hatte ich mich fest bald stolzer Besitzer eines Nymphensittichs zu werden. Er sollte zahm werden und sprechen. Da ich schon früher Wellensittiche hatte war ein Käfig kein Problem. Ein Vogel war auch bald gefunden. Es war ein wildfarbemes älters (???) Weibchen. So weit so gut, Geyer so nannte ich den Vogel verlor bald die Scheu. Er war zwar nicht Handzahm kam aber wenn ich ihm Leckerbissen anbot. Einige Wochen später fiel mir ein komisches Verhalten am Vogel auf. Er saß immer nur am Boden. Panik machte sich bei mir breit bis ich des Rätsels Lösung erfuhr. Geyer hatte ein Ei gelegt. Da begriff ich das noch ein "Mann" her mußte um Geyer glücklich zu machen. Im Dezember hatte ich dann über eine Zeitungsanzeige einen Züchter gefunden. Eigentlich schwärmte ich für einen Lutino aber der Züchter war sich nur bei einem wildfarbenen sicher das er ein Hahn war. So kam Ricardo zu uns. Nachdem die beiden glücklich zwei Jahre bei mir lebten packte mich erneut der Wunsch nach einem zahmen Vogel. Wieder über eine Anzeige kam ich zu Speedy. Da der "Züchter" ziemlich weit von mir entfernt wohnte ging es sofort los als mein Vater von der Arbeit kam. Dort erschrack ich ersteinmal als der "Züchter" uns auf einen dunklen Dachboden führte. In einer Voliere waren Nymphensittiche und Wellensittiche untergebracht. Eigentlich machten die Vögel einen guten Eindruck und mir gefiel auch einer der Schecken gut. Aber als der "Züchter" mit dem Kescher immer näher kam blieb der Vogel einfach sitzen. Ein Gefühl sagte mir das nur kranke Vögel teilnahmslos sitzen bleiben wenn "Gefahr" droht. Also entschied ich mich für einen Lutino, der laut "Züchter" ein Hahn war. Erst daheim merkte ich was ich für eine Jammergestalt gekauft hatte. Speedy`s Gefieder war dreckig und stumpf auch hatte er panische Angst vor mir. Die TA untersuchte ihn und stellte fest das "er" eine Henne war. Sie bekam eine Vitaminspritze blieb aber dreckig .Speedy hat bis dahin noch nicht gelernt ihr Gefieder zu pflegen. Da sie ja zahm weren sollte lebte sie von den anderen getrennt. Als ich dann mit Geyer zum Tierarzt gehen wollte bekam Geyer einen Herzschlag und verstarb. Ricardo war danach außer sich vor Trauer er fraß nicht mehr und saß vor dem damals noch erlaubten Spiegel. Ich dachte dann nicht lange nach und setzte ihm Speedy dazu. Langsam veränderte sich das Verhalten der beiden und Speedy lernte das Gefieder zu putzen. Auch ihr Verhalten hat sich seitdem sehr gebessert. Na ja so langsam hat sich dann auch meine Voliere bis auf 12 Nymphensittiche gefüllt. Wenn ich dann die Berichte höre von Leuten deren Nymphen so zahm sind muß ich daran denken das meine zwar nicht zahm sind aber ein erfüllteres Leben haben als so mancher Einzelvogel.

 

4/ 14.12.2001 Karin
Nicht umsonst! >> gevotet auf PLATZ 3

 

 

Dies ist meinem ersten Nymphie gewidmet !

Vor nun fünfeinhalb Jahren fand jemand einen Vogel. Geschwächt und abgekämpft saß er in einem Strauch und ließ sich einfach mitnehmen. Es war ein kleines gelbes Nymphiemädchen. Sie kam in den Besitz eines sechsjährigen Jungen, welcher sie Pünktchen nannte. Es wurde ein Käfig gekauft, auch Futter und was sonst so ein Vogel alles braucht. Nur eines - das wurde vergessen, daß Pünktchen einsam ist.

So vergingen dreieinhalb Jahre. Pünktchen kam nicht ein einziges Mal aus ihrem Käfig, durfte nie fliegen und zuletzt stand ihre Bleibe im Eingangsflur,
weit ab von jedem Geschehen. Manchmal besuchte ich sie, gab ihr die heißgeliebte Kolbenhirse, ließ mir in den Finger zwicken und mich anfauchen.

Vor nicht ganz drei Jahren zog an dem Geburtstag meines Mannes Pünktchen bei uns ein. Sie war sein Geburtstagsgeschenk, denn ich hatte gefragt, ob man uns den
Vogel schenken würde - bei uns dürfe sie fliegen und würde auch Artgenossen zur Gesellschaft kriegen !

Nach zwei Wochen tat ich erstmal einen größeren Käfig auf, in den Pünktchen auch neugierig einzog. Von da an nahm alles seinen Lauf. Jeden Sonntag war "Käfigsaubermachaktion" angesagt, was hieß, das ich Pünktchen samt Käfig in´s Bad rollte, das Oberteil abnahm und in die Badewanne hievte und dann den Vogel
samt Käfig duschte. Wie hat sie das genossen. Danach gab´s dann Futter und sie saß schon da auf der Stange, wo der Napf, mit lecker Futter drin, durchkommen mußte.
Duschen macht hungrig !!!!

Einsam war sie aber immer noch ! Wenn sie auch sehr neugierig und scheinbar zufrieden schien, so war es doch herzzerreißend mitanzusehen, wie sie ihre
heißgeliebte Schaukel anstubste, um dann schnell das Köpfchen darunterzuhalten. So verabreichte sie sich ihre Streicheleinheiten selbst. Sie stritt und kämpfte
auch mit dieser Schaukel.

Oft habe ich vor ihrem Käfig gehockt und gewartet das sie an´s Gitter kommt. Ich hab ihr was vorgepfiffen, was zum spielen oder eine Leckerei durch die Gitterstäbe gereicht. Irgendwann, als sie scheinbar ihre Furcht verloren hatte,
habe ich versucht sie mit dem Finger zu berühren. Sie gestattete es immer mehr und immer öfter und irgendwann hielt sie mir das Köpfchen zum kraulen hin.

Als Momo bei uns einzog, war Pünktchen 2 Monate bei uns. Leider wollte Pünktchen nix mit ihr zu tun haben. Nun wollten wir Pünktchen endlich aus ihrem Käfig
lassen. Wir hatten große Angst, wo sie doch soooo lange nicht mehr geflogen war.
Konnte sie das überhaupt noch ?

Sie sollte Sonntags, nach dem Duschen fliegen. Wir bereiteten das Bad vor und öffneten den Käfig. Wir wagten kaum zu atmen als die Beiden aus dem Käfig turnten. Erst der eine, dann der andere.

Was soll ich sagen ? Es hat einige Monate gedauert und sicher hat sie sich so manche Beule und Prellung geholt. Wie oft hab ich sie mit einem Stöckchen wieder aufgesammelt , auf welches sie irgendwann, dankbar abgeholt zu werden, ganz freiwillig stieg.Später habe ich so manches Mal über ihre Flugkünste gestaunt ! Ich sag nur :
"Hase der Luft !"

Nach einem halben Jahr war Pünktchen so zutraulich, daß sie vor der Tür wartete hinter der ich verschwunden war, am Kopfende meines Bettes schlief, mich morgens weckte, um noch bei mir auf der Bettdecke, ganz nah am Gesicht, eine halbe Stunde zu dösen, meinem Mann beim Essen zubereiten (klauen) half, jedem Handwerker und jedem Besucher auf die Schulter oder die Hand flog, um interessante Sachen, wie Knöpfe, Ohrringe und Reißverschlüsse zu erkunden und mir mit lautem Begrüßungsgeschrei entgegenflog, wenn ich nach Hause kam.

Doch am meisten hing sie an mir. Leider, muß ich heute sagen, denn auch ein weiterer Nymph namens Shorty Weckte nicht ihre Neugier an Artgenossen und auch Leo, ein junger Hahn konnte sie nicht mit seinem Charme erweichen.

Als Pünktchen starb, war sie gerade mal eineinhalb Jahre bei uns. Sie war die letzten zwölf Monate nie wieder in einem Käfig eingesperrt und saß oft an ihrem Lieblingsplatz am Küchenfenster oder oben auf der Stange über dem Papageienkäfig. Momo und Shorty waren zu dieser Zeit gerade bei einem Züchter, damit sie mal brüten können.

Eines späten Samstagabends, am ersten Juniwochenende des letzten Jahres fand ich sie am Boden neben dem Käfig liegend, ganz friedlich, doch mit blutendem Kopf, die Augen halb geschlossen, so als hätte sie noch kurze Zeit gelebt.

Was war passiert ? Ich habe die ganze Nacht nach Spuren gesucht, bin auf allen Vieren am Boden herumgekrochen, habe ihre Lieblingsplätze abgesucht ....

Es wies alles auf eine wilde Hetzjagd hin. An ihrem Fenster in der Küche war ein Abruck mit Federstaub, es lagen Federn herum. Neben ihrem Kopf auf dem Boden waren kleine Blutflecke und die Wunde sah wie von einem Schnabel zerhackt aus. Leo saß auf dem Käfig, da wo Pünktchen heruntergefallen sein muß und sagte
nicht einen Ton mehr. Auch am nächsten Tag war er noch muckmäuschenstill.

Ich hatte die Situation mit Leo, dem jungen, gerade 9 Monate alten Hahn gründlich unterschätzt. Pünktchen hatte keine Chance gegen den großen Leo gehabt.

Tut mir leid, Pünktchen. Das wollte ich nicht ! Ehrlich !
Aber ich glaube Du bist nicht umsonst gestorben ...

 

5/ 15.01.2002Ferli
Zähmung! >> gevotet auf PLATZ 1

 

 

hallöchen,
mein name ist? he, momentmal, wie ist eigentlich mein name? hmm? genannt werde ich: ohwiesüss, nein, vögelchen, nadannkomm und hallo. aber hören tue ich auf keinen der namen. pieppieppiep
vor einiger zeit, an einem furchbar heissen tag bin ich umgezogen und wohne jetzt bei jemanden, der auch so viele namen hat: sabine, typisch, süsse und hierbinich. von einigen meiner erlebnisse seit dem umzug möchte ich euch erzählen:
besonders gerne erinnere ich mich an den tag unserer ersten begegnung. ich saß etwas hilflos in einem schönen kühlen treppenhaus und schrie kräfig um hilfe, als sich endlich eine türe öffnete und ein mensch mit grossen, fragenden augen vorsichtig den flug entlang tapste. ich schüttelte meine federn in form, brust raus, kopf hoch und setzte einen herzzerreißenden blick auf. doch was macht der mensch? schreit und läuft weg! stimmte etwas mit meiner frisur nicht? doch zum glück, öffnete sich die türe bald wieder. diesmal versuchte ich es mit einem "hier bin ich" indem ich auf das menschlein zu flog, aber auch damit hatte ich kein glück, sondern schlug sie erneut in die flucht. nach einem langen, ständig sich wiederholenden hin + her, hin + her, hin + her pieppieppiep durfte ich dann bei ihr einziehen. geschafft!!!
sie hatte eine wirklich schöne wohnung, die betonung liegt auf hatte! denn nur in kürzester zeit verwandelte sich diese in eine nicht gerade schmuckvolle umgebung. die sofas wurden mit stoffen abgedeckt, bilderrahem verschwanden von den wänden, pflanzen reduzierten sich zusehenst und totes geäst hängt von der decke und steckt in grossen vasen. irgendwie habe ich den eindruck sie gibt mir die schuld, für die neugestaltung ihrer wohnung. also wegen mir hätte sie sich bestimmt nicht solche mühe geben müssen, das bisschen kaki. pieppieppiep
direkt von anfang an versuchte ich ihr herz in sturm zu erfliegen, denn ich durfte auch direkt von anfang an aus meinem haus. das hat das menschlein in einem ding, namens fourm gelesen. ihrer meinung nach stehen da sehr lehrreiche, nützliche tipps drin. pfff, da hätte sie nur mich fragen müssen, ich hätte ihr auch sagen können was gut für mich ist: schokolade, kekes, kugelschreiberminen... ach war das eine show, als ich versuchte mich ihr zu nähern. pieppieppiep. ein kissen trug sie auf dem kopf, mit einem anderen kissen wedelte sie hektisch hin + her und ich hinterher. pieppieppiep.
und wie unmodern sie ist <stöhn>, keine kette, keine ohrringe, nicht mal ne uhr und immer diese rollkragenpullis, dabei hat sie soooo niedliche muttermale am hals die ich mal soooo gerne liebkosen würde. pieppieppiep.
also ich muss schon sagen, dieses ding namens forum und die heilige jana, karin, tina.... haben mir ganz schön geholfen das menschlein zahm zu bekommen. pieppieppiep.
ich schreie und sie läuft, das habe ich ´ne zeit ganz häufig gemacht. war aber auch oft langweilig für mich, das sie täglich für einige stunden verschwand, um so grösser war die freude wenn sie wieder da war. die einsamkeit hat mich ganz schön mitgenommen, ich wurde immer stiller und wenn ich ausgang hatte, setzte ich mich ans fenster, schmuste dort mit meinem spielgelbild in der scheibe und erinnerte mich an die zeit, in der ich mich nicht so einsam fühlte <schluck>.
aber auch da wusste das glückselige forum rat <hallelulja>. denn einies tages kam mein menschlein glücklich und geheimnissvoll nach hause. der grund dafür war meine schnucklige, süsse neue freundin. mit der habe ich mich von anfang an gut verstanden, war wohl liebe auf den ersten blick. schade nur, das sie nicht mit mir um die wette fliegen kann, da ihr flügel krank ist. naja, macht nichts, dafür mache ich jetzt mit ihr ganz, ganz viele babys, damit wir ein grosse, lustige sippe werden. pieppieppiep

es grüssen euch john do und sein menschlein

 

3/ 31.01.2002Wolfman
Am Tag, als der Nymphy kam!

 

 

Es war ein warmer Sommernachmittag. Es war Samstag, die Balkontüre war geöffnet und der Fliegenrahmen davor gespannt, damit unsere gefiederten Freunde auch bei diesem Wetter in den Genuss ihres Freifluges kamen.

Die gefiederten setzten sich in diesem Sommer (ich glaube es war 1986) aus zwei Arten zusammen: Vier Angehörige der allseits beliebten Gattung der Wellensittiche
(CHARLIE, Graublau; FUNNY, Naturgrün; HAPPY, Albino und BUBI, Himmelblau), sowie zwei Rosenköpfchen. Diese "Unzertrennlichen" hörten auf die Namen CAESAR und KLEOPATRA.

Die letzteren Spielten gerade "Mensch Ärgere Dich Nicht", das heißt CLEO trat einen Würfel vom Tisch und CAESAR schob Spielfiguren über denselben. Während die Wellis gerade Spiderman in der Gardine spielten.

Plötzlich raschelte es auf dem Balkon und alle starrten zuerst panisch auf das Fliegengitter, ob da nicht ein Vogel das Weite gesucht hätte, eigentlich nicht möglich so
wie es befestigt war, jedoch hat man ja schon manches gehört. Aus den weißgelben Blüten des größten Blumenkastens (der Leser möge mir verzeihen, dass ich nach nunmehr 15 Jahren nicht mehr sagen kann um welche Blumen es sich handelte) schielten auf einmal verstörte und erschöpft wirkende Augen auf den Kunstrasenbelag des Balkons und entdeckten offensichtlich interessantes. Ein Schnabel schob sich vorsichtig hervor und griff behutsam nach einem Sonnenblumenkern, der wohl bei der letzten Käfigreinigung den Weg auf unseren Balkon fand. Ein Gelber Federkamm baute sich auf und wir alle (Meine Eltern, meine zwei Brüder und selbstverständlich auch ich) hielten gespannt den Atem an, als sich ein Nymphensittich an unserem Agapornidenfutter gütlich tat, als säße er auf einer Raststätte. Nun
natürlich war es wohl nicht mehr als ein Snack, aber der schien ihm zu schmecken. Dann verzog er sich wieder in die Blumen und schien sich ausruhen zu wollen.

So vorsichtig und leise wie es eben ging versuchten wir die Vögel in ihre Käfige zu bewegen, ohne dabei unseren Gast aufzuschrecken, was uns vor Augen (oder vielmehr zu Ohren) führte, welche Lautstärke gerade Unzertrennliche erreichen können, wenn sie Würfel und Spielfiguren gegen ihren Willen aufgeben sollen. Schließlich war es geschafft, nach nicht enden wollenden zehn Minuten war der Weg auf den Balkon frei und wir konnten das Gitter entfernen.
Vorsichtig platzierten wir eine Schale mit Sonnenblumenkernen auf dem Balkon, eine Schale mit Kürbiskernen an der Tür und eine Schale mit Wasser sowie eine Schale mit Pfirsich-, Apfel- und Aprikosenstückchen mitten im Wohnzimmer.
Letztere führte bei unseren nunmehr eingesperrten Freunden für einige Verrenkungen und Zetereien, hatten sie doch nur Trockenfutter in ihren Behausungen vorrätig und der blanke Neid kam durch, doch der Nymphensittich auf dem Balkon Pickte ein paar Körner hier und ein paar Kerne da und schaute nun gebannt in den ihm fremden Raum, wo eine Schale mit Wasser und (ja tatsächlich) Obst stand.
Sollte er es wagen?
Mir kam in diesen spannenden Minuten eine ungeheure Verantwortung zu: Ich sollte das Fliegengitter schließen, sobald unser Gast sich am Obst gütlich tat. So stand ich hinter der Balkontür und wagte nicht zuatmen um den schönen Vogel nicht abzuschrecken. Die anderen hatten das Zimmer schon verlassen, damit der kleine keine Angst bekäme.
Schließlich war der Hunger stärker als die Angst und er trat ein, schaute sich um und sah die anderen Vögel kreischte auf und flog in die Gardine! Mein Großer Moment war gekommen, ich griff zum Fliegengitter stieß es zu und zerriss es!!
Jetzt kam es auf Reaktionsschnelligkeit an die Balkontür, vielleicht war die Situation noch zu retten - JA, GESCHAFFT. Jetzt galt es das Vertrauen des neuen Gastes zu gewinnen, wobei ich ob meiner Balkontüraktion zunächst nicht in Frage zu kommen schien.
Glücklicherweise gelang es meiner Mom erneut ihn mit Obst zu ködern, so dass wir ihn erst einmal in einen freien Käfig unterbringen und Füttern konnten. Auch eine
Bademöglichkeit sollte nicht fehlen, so dass er zunächst mal zwei Tage so verbringen konnte.

Die anderen waren während ihrer Freiflugstunden kaum von seinem Käfig wegzuhalten (ob es am Vogel oder an seinem Obst lag haben wir nie erfahren). Am Montag gingen wir mit dem "Gast" zum Tierarzt, vielleicht konnte er am Ring erkennen, wer der liebe war. Leider konnte auch er nichts in Erfahrung bringen,
jedoch konnte er uns insofern beruhigen, als dass der gute kerngesund war, zwar etwas entkräftet und leicht, aber nichts, was mit häuslicher Pflege bleibende Schäden verursacht hätte. Es schien allerdings als wäre er schon eine Weile draußen gewesen.

Was wir auch versuchten, wir bekamen nicht heraus, wo er herkam. Niemand meldete sich auf unsere Aushänge oder Anzeigen. So adoptierten wir ihn. Jahrelang hatten wir viel Spaß mit ihm und er verstand sich prächtig mit den Rosenköpfchen und auch mit den Wellensittichen, obwohl diese immer etwas Respekt vor dem "Großen" hatten.

Leider mussten wir so gegen 1993 herum unsere Freunde in liebevolle Hände abgeben, da mein Vater aus gesundheitlichen Gründen weder Tierhaare, noch Federn länger ertragen konnte. Allerdings schafften wir es alle sieben zusammen zu vermitteln, in eine Familie, die bis dahin nur einen einsamen Nymphen hatte.

So endete die Reise unseres Gastes schließlich mit einem Happy End.

Wie es weiterging kann ich leider nicht sagen, da diese Familie ein Jahr später ein Haus auf dem Land bezog und der Kontakt abbrach. Bis dahin allerdings waren wir regelmäßig zu Besuch um nach unseren Freunden zu sehen.

 
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