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Nymphensittiche sitzen vor dem geöffneten Fenster? Ja, warum nicht? WENN das Fenster so sicher gestaltet ist wie dieses hier! (Bilder zum Vergrößern anclicken) 
entfliegen-sicheres Fenster, für Nymphensittiche und Halter gleichermaßen entspannend Tipps: nicht jeder kann, will oder darf eine derartige Vergitterung an den Fenstern anbringen. In diesem Fall empfiehlt sich aber auf alle Fälle eine "Grundsicherung", die zwar nicht die oben dargestellten Möglichkeit bietet (dass Nymphensittiche beim geöffneten Fenster sitzen können), aber doch einen bewährten Schutz gegen unglückliche Zufälle darstellt: Die Fenster außen mit Fliegengitter sichern und innen ggf. zusätzlich mit Vorhang! Die optische Sperre des bevorzugt weißen Fliegengitters nehmen Nymphensittiche gut wahr. Fliegengitter gibt es in verschiedenen Materialien, z. B. auch aus festerem Gewebe (Alu), das man gut in einen gesonderten Rahmen spannen und am Fenster anbringen kann. Der Schutzfaktor ist dabei relativ hoch, jedoch sollte man die Nymphensittiche niemals unbeaufsichtigt lassen, da das stabilere Gewebe von ihren Schnäbeln relativ leicht "durchgeknipst" werden kann. Tennisballtest: Hält das angebrachte Fliegengitter einem Tennisball stand, der mehrfach und mit voller Wucht gegen das Gitter geworfen wurde, so ist davon auszugehen, dass es auch einem dagegenfliegenden Nymphensittich standhält!
Die Bauanleitung dafür (Bild siehe oben) von Dani:
Unsere 4 Nymphensittiche und die 2 Singsittiche haben ihr eigenes Reich – unser 40qm großes Wohnzimmer. Das Zimmer ist sehr hell, da wir 2 große Fensterfronten haben, sowie natürlich die Balkontür. Die letzten Jahre hat es mich massiv gestört, dass wir nicht lüften konnten, wenn die Vögel ihren Freiflug hatten. Eine Fenstervergitterung musste her, die absolut ausbruchs- und vor allem auch vogelsicher ist. Normales Fliegengitter war wohl nicht ausreichend, wie ich als Moderatorin in unserem NL-Forum immer wieder mitbekommen hatte: Nymphies finden durchaus Mittel und Wege, sich durch Fliegengitter zu nagen oder zu beißen ! Nein, etwas Stabiles musste her, das sich zum einen nicht vom Fensterrahmen löst und bei dem sich zum anderen auch kein Vogel durcharbeiten kann. Die Lösung war recht schnell gefunden, denn wir hatten noch meterweise Volierendraht, der beim Bau der Singsittichvoliere übrig geblieben war, zur Verfügung. Für die Doppelfenster im Wohnzimmer mit ihren jeweils 2m Länge kauften wir im Baumarkt handelsübliche, dünne Leisten, die auf die Fenstermaße zugeschnitten und miteinander verbunden wurden. Damit der Rahmen nicht auseinander fällt, wurde er dreifach gesichert: geleimt, getackert und verschraubt. Da ein 2m- Rahmen (Höhe 1,40m) doch etwas instabil ist, wurde er mit einer Zusatzleiste in der Mitte fixiert. Darauf wurde mit Hilfe eines Elektrotackers der Volierendraht befestigt und der überstehende Volierendraht mit einem Seitenschneider entfernt. Anschliessend wurde der Rahmen mit weißem Fliegengitter bespannt, um auch einen gewissen Sichtschutz von außen zu bieten. Den Rahmen haben wir dann zwischen den Fensterrahmen und die Jalousienführung geklemmt. Dazu haben wir die Jalousienführung abgeschraubt und der Rahmen wurde dann hinter die Führungsleiste geschoben. Dann wurde die Leiste wieder verschraubt. So kann nichts verrutschen und alles ist niet- und nagelfest. Die fertige Konstruktion in der Innenansicht ... und genießende Nymphies: Auch die Balkontür musste vergittert werden. Im Baumarkt kauften wir eine Fliegengittertür mit Alurahmen. Auf diesen Alurahmen wurde nun ebenfalls Volierendraht getackert . Zwei zusätzliche Riegel sollten zusätzliche Sicherheit geben, da die Fliegengittertür lediglich mit einem Magnetverschluß ausgestattet war, der aber eine m mit Schwung gegen die Tür fliegenden Nymphensittich garantiert nicht stand gehalten hätte
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