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als Belohnung oder weil man die Nymphensittiche einfach lieb hat ... Gesunde Leckerlies sollten nie fehlen! Für viele Nymphensittiche ist "Stengelhirse" der absolute Hit. Darunter fallen alle Kolbenhirsearten, Silberhirse und Sorghum. Insbesondere die rote Kolbenhirse hat es ihnen angetan, aber auch die Silberhirse findet begeisterte Abnehmer. Weiter sind Baumsaat, Buchweizen und auch einzelne Großkörner wie z.B. Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Gurkenkerne und auch Bananenchips (getrocknet) oftmals gerne von den Nymphensittichen genommene Leckereien. Insbesondere machen wohl Bananenchips (Bananenscheiben getrocknet) deshalb den Nymphensittichen so viel Spaß, weil sie so wunderbar zerbröseln und auch süß schmecken. Im Prinzip kann man als Leckerlies alles verwenden, was nicht in der normalen täglichen Körnermischung enthalten ist. (Fotos zum Vergrößern anclicken)
 Cornflakes |  getrocknete Papayawürfel |  getrocknete Kokoschips | getrocknete Rote Beetewürfel |
Gerade beim Clickertraining ist das optimale Leckerlie ausschlaggebend als Belohnung, denn der Nymphensittich wird damit ja belohnt und es gilt daher: ein Leckerlie sollte etwas ganz Besonderes sein!
Auch untypische oder weniger bekannte Leckerchen sollten hier in unserer Zusammenstellung unbedingt noch genannt werden:
- sämtliche Grassaaten (bspw. Knaulgras, Poa annua, Pagina Green) - Birkensamen - getrocknete Rote Beete Würfel - getrocknete Vogelbeeren - gepuffter Weizen - gepuffter Reis - Weichweizen - Hafer - Hagebuttenkerne - getrocknete Papayawürfel - Bio-Cornflakes - Karottenflocken - Dinkelchips - Johannisbrot (gibt's auch als ganze, große Stücke) Tipps:
- Im Frühjahr locken Gänseblümchen und auch Löwenzahnblüten (mit Stengel) sowie die ersten zarten grünen Triebe als gesunde Leckereien.
- In den Sommermonaten stehen auch Zweige mit frischen Vogelbeeren hoch im Kurs. Die Nymphensittiche sind gar nicht mehr zu bremsen, wenn es darum geht an die leckeren Beeren zu kommen.

- Halbreife Hirsesorten (Rispenhirse, Kolbenhirse) im späteren Sommer frisch geerntet sind ebenfalls bei vielen Nymphensittichen heiß begehrt. Hat man nicht die Möglichkeit, Hirse selbst anzubauen, so gibt es einige landwirtschaftliche Betriebe (auch im Internet), die zur Erntezeit ihre Produkte gerne versenden. Am besten portionsweise dann alles einfrieren, was nicht binnen weniger Tage verzehrt wird und bei Bedarf auftauen.
Zum Auftauen hat sich folgende Vorgehensweise bewährt: Man nimmt die tiefgefrorene halbreife Hirse portionsweise aus dem Gefrierschrank und legt sie für ein paar Minuten in lauwarmes Wasser, damit sich Körnchen wieder mit Wasser vollsaugen können. Danach schüttelt man sie gut aus und legt sie dann für ca. eine halbe Stunde auf Küchenkrepp, damit sie noch ein bisschen abtrocknen kann. Anschliessend hängt man die Hirse in die Voliere/Käfig. Der Spaßfaktor steigt, wenn man die Hirse an Stellen anbringt, die nicht ganz so leicht für die Nymphensittiche zu erreichen sind. So müssen sich die Nymphensittiche zudem ihr Futter "erarbeiten", was einer artgerechten Ernährung etwas näher kommt.
- Im Winter könntest Du z.B. als Barbarazweige welche von Obstbäumen, Weiden oder Haselnuss nehmen und nach dem Austrieb den Nymphensittichen dann anbieten (unbedingt die Bereiche der Äste, die im Wasser gestanden haben, vorher großzügig abschneiden und NICHT geben).

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