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Bericht zum Bau der Außenvoliere Beispiel 1
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Beispiel 1 (Bericht von Devil 98)

Die Maße des offenen Teils sind 3m x 2,5m

 

(alle Fotos zum Vergrößern anklicken)

Ziel ist es, dass 5 Nymphensittiche und 3 Wellensittiche einen „eigenen“ ganzjährigen Lebensraum bekommen. Gegebenenfalls sollen weitere Vögel aufgenommen werden können.

Damit die Kleinen das Fliegen nicht verlernen, halte ich LxBxH 3,0x2,5x2,3 Meter für angemessen. So habe ich dann einen Bauplan erstellt.
Volierenplan

Hinten seht Ihr den Durchgang wo die Kleinen rauskommen können. Drinnen steht dann eine große Zimmervoliere und wenn es kälter wird, wird auch geheizt mit einer „modernen" Stromflächenspeicherheizung, allerdings nicht auf 20 Grad Raumtemperatur. Mal sehen was die kleine Heizung so abgibt. Immerhin wird 44mm dickes Holz verwendet, welches schon mal besser isoliert als bei sonst üblichen „Gartenhütten“.
Das Material für die Hütte ist daher ganz schön massig, ganze Garage voll:
Material

Bei uns am städtischen See leben ganz viele Nymphen, Wellis und andere Vögel unter solchen "Bedingungen" in einer Großvoliere. Denen scheinen kühlere Temperaturen generell nichts auszumachen, sind auch im Winter immer viele Vögel draußen. Im Sommer ist es natürlich generell klasse für die Vögel.

Das mittlere Loch auf obigem Plan wird eine Tür. Als Boden im Freibereich dachte ich eigentlich an Sand (nicht zu fein), in dieser Großvoliere hatten die so eine Art Kies aber mit gerundeten Steinchen ca 10mm Durchmesser. Also in der Sandversion würde ich dann mit einer feinen Harke "durchkämmen", auswechseln könnte man den ja auch, aber das will man natürlich nicht so oft machen in dieser Größenordnung.

So, angefangen mit einem ordentlichen Fundament:
Fundament

Anschließend folgt der Rohbau binnen eines Tages, nur zusammenstecken, passt alles auf Maß.
Rohbau

Einige Tage später sind alle Feinarbeiten soweit erledigt. Das Vogelhaus macht sich:
fertiger Rohbau

Die Verdrahtung ist einfach, jedoch werde ich schnell von allen Seiten eines besseren belehrt, dass eine doppelte Verdrahtung nötig sei. Katzen, Marder und ähnliche können leicht die Vögel aufschrecken, diese hängen schnell am Gitter und noch schneller kann es dann um deren Füßchen geschehen sein. Näher möchte ich da lieber nicht drauf eingehen.
Zunächst dache ich aus optischen Gründen (mehr Durchsicht) an ein weiteres Gitter aus Nylon, da es aber zu labberich ist musste kurzerhand doch noch eine zweite richtige Verdrahtung her.
Hier mal ein Foto wegen dem Unterschied der Durchsichtigkeit.
doppelte Verdrahtung
Wenn die Sonne drauf scheint ist es noch deutlicher, aber nach so vielen Hinweisen für die Sicherheit der Kleinen wohl ok.

Die Kleinen werden dann hier hinauskommen können.
Ausgang

Die "Spielkameraden" da, kommen aber noch auf den Boden - und dann sieht es für unsere kleinen Freunde in etwa so aus:
Blick
naja bis jetzt... ein paar Spielereien kommen schon noch rein, Seil und Schaukel, etc.
Auf den knorrigen Haselnusskletterbaum bin ich am meisten stolz. So einer ist nicht oft in der Größe zu bekommen.

Ein weiteres Thema war eine Schleuse, damit die Vögel nicht weghuschen wenn man das Häuschen betritt oder verlässt. Ich meinte eigentlich meine Vögel zu kennen aber wieder ließ ich mich eines besseren belehren. Die Tür müsste ich jetzt versetzen nach links oder rechts, und außerdem ist die Tür für eine Schleuse zu groß dimensioniert, da hätte ich dann vorher die Masse besser einplanen müssen.
Aber zur Beruhigung aller Warnenden, ist die Alternative dazu viel einfacher: nämlich eine Tür vom rechten geschlossenen Teil in den linken offenen Teil des Hauses. Da spare ich den Schleusen"apparat".
Innentür

Die Inneneinrichtung ist auch weitestgehend komplettiert.
Den Boden hab ich nun mit feinem Sand befüllt, in einer Ecke zur Abwechslung noch Buchengranulat, schön zum Knabbern und Schreddern. Ein paar Gehplatten aus gelben Natursandstein für meine Wenigkeit.
Vogelhaus fertig

Der komplette Boden ist übrigens mit gerütteltem Schotter gefüllt, dann ca. 8 cm Kies, ein feuchtigkeitsdurchlässiges Flies, und der Silbersand zum Schluss ist mindestens 5 cm dick.. Das ganze ist somit auf jedenfalls auch für den unwahrscheinlichen Fall des Durchgrabens von gewissen Getier sicher.


Wenn das Wetter jetzt noch mal so klasse wird wie in den letzten Wochen, dann werd ich die Kleinen eingewöhnen für ein paar Tage in der Hütte, mit einem Gitter vor den Ausgang damit sie den Durchgang und den Rückweg schon mal kennen lernen. Denn fressen sollen sie nur drinnen.
Ausgangsgitter

und dann die Tore aufmachen - bin gespannt wer sich als erster traut!
Zimmervoli

Später ist noch im Innenteil ein Ausbau denkbar, der etwa LxBxH 1,8x0,8x2,2 Meter betragen würde, dann käme die Zimmervoliere ganz weg.

Viel Spaß wünsche ich den munteren Gesellen
Rundumsicht

 
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