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Mauser
FAQs - FAQs

Bei vielen jungen Nymphensittichen wurde beobachtet, dass im Alter von ca. 3 Monaten eine "kleine Mauser" einsetzt, bei der er einige Federn verliert.

Die erste richtige grosse Mauser im Leben eines Nymphensittichs ist aber die, bei der er sein Jugendfederkleid verliert und das Erwachsenengefieder bekommt. Diese Mauser beginnt mit ca. 6 Monaten, bis alle Federn ausgetauscht worden sind, können gut 3 Monate vergehen.

In regelmäßigen Abständen wird der Nymphensittich nun sein Federkleid erneuern, so ca. 2 Mal im Jahr findet die große Mauser statt: dieser Vorgang ist keine Krankheit und tut dem N. auch nicht weh - obwohl er in dieser Zeit viel Kraft braucht und vielleicht auch ein wenig ruhiger ist als sonst.

Die großen Schwanz- und die Schwungfedern wird er meist paarweise verlieren (d.h., dass nach ungefähr 1- 3 Tagen die Feder auf der Gegenseite auch ausfällt): damit ist seine Flugfähigkeit aber nach wie vor gewährleistet. Nur in seltenen Ausnahmefällen wird der Nymphensittich durch die Mauser nicht mehr fliegen können (dies sollte dann doch vom TA genauer untersucht werden, ob es nicht auf einen Mangel zurückzuführen ist).

Als sehr hilfreich hat es sich erwiesen, beim Nachwachsen der Federn viele Dusch-/ Bademöglichkeiten anzubieten, da durch das warme Wasser die harten Hülsen um die nachwachsenden Federn weicher werden und das Mausern erleichtern.

Auf eine ausgewogene, mineralstoff- und vitaminreiche Ernährung sollte besonders geachtet werden, zusätzliche Zufuhr von Biotin (Vitamin H) hilft bei der Gefiederneubildung.
Auf die die handelüblich angebotene "Mauserhilfen" hingegen kann getrost verzichtet werden, wenn die Ernährung den besonderen Bedürfnissen angepasst ist; Nach unseren Feststellungen ist sie nicht nur überflüssig sondern auch nicht zu empfehlen!

 

Unter dem Namen Schockmauser - die aber keine Mauser im herkömmlichen Sinn, nämlich das jährlich regelmäßige Austauschen des Federkleides ist - ist die Rede, wenn sich Nymphensittiche aufgrund von Schreck- oder Schockzuständen (z.B. nächtliche Panikattacken, gegriffen werden) eines Teils ihrer Federn abrupt erledigen.

Davon meist betroffen sind Schwanzfedern oder Flügelfedern.

 
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